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Die Idee
Die Personen
Kostprobe
Danach

Was ich mich immer gefragt habe ...

Warum hat Tolkien den Herrn der Ringe verfasst?

Hätte er ihn auch so geschrieben, wenn er erst 1950 geboren worden wäre?
Warum hat er neben diesem durchdachten Werk noch so kleine unsinnige Geschichten für seine Kinder geschrieben?

Ich kenne die Antwort auf diese Fragen nicht, aber ich hätte ihn gern gefragt.

Warum habe ich mit dem Schreiben angefangen?

Ich denke mal, dass ich nicht anders konnte. Die Worte wollten heraus, und auf ein Blatt Papier gebannt werden.

Ich habe schon mit zwölf Jahren die ersten Stories für meine Freunde erfunden und dann auch zu Papier gebracht.
Ein Sommer ist mir dabei noch gut in Erinnerung. In den langen und manchmal auch langweiligen Sommerferien hatte ich eine Geschichte aufgeschrieben, deren Hauptdarsteller allesamt in unserem Garten lagen und zu faul waren sich zu bewegen. Nach nur wenigen Minuten musste ich die nächsten Sätze vorlesen, und meine Freunde wurden immer ungeduldiger. Dann waren drei DinA4-Blätter voll und meine Mutter schnappte sich meine literarischen Ergüsse und hat sie mit Rotstift nach Rechtschreibfehlern abgesucht.

Auch das hat mich nicht aufgehalten weiter zu schreiben.

Richtig ernsthaft habe ich erst kurz vor dem Abitur geschrieben. Für die Schülerzeitung Artikel und Kurzgeschichten.

Dann begann die Arbeit an Nefané.

Woher habe ich die Idee zu Nefané genommen?

Kaum zu glauben, aber sie kam im Schlaf!

Ich träumte als knapp 18-Jähriger von einer Szene gegen Ende des Romans, in der Nefané nicht einmal auftauchte.
Aber dieses Bild blieb haften, und als ich dann zwei Nächte später von einem Mädchen mit blonden Haaren träumte, die irgendwie zu dem ersten Bild dazugehörte, war die Idee geboren.

Alles weitere, wie die Namen, die Personen und das Land, habe ich mir erarbeitet.

Das erste Bild in jenem Traum hat mich jedoch seither verfolgt, und ich frage mich immer wieder:

WIE BIN ICH AN DIE IDEE GELANGT?

Und ich gebe zu: ich weiß es nicht.

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